CubeOn-Studio-Leitfaden

Von der Druckereinrichtung bis zu druckfertigen Platten

Ein praxisnaher Workflow für zuverlässige CubeOn-Organizer-Drucke.

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Sieh dir zuerst den vollständigen Ablauf an

Ein kurzer geführter Rundgang durch den Editor, von den Maßen bis zur 3MF-Datei für deinen Slicer.

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Schnellstart in 5 Schritten

  1. Miss den Raum, den du füllen willst, an mehreren Stellen und gib die kleinste Breite, Tiefe und Höhe unter „Schublade“ ein.
  2. Wähle deinen Drucker und die Düse, damit jedes Modul gegen das Druckbett deines Druckers geprüft wird.
  3. Füge Module hinzu: Klick auf eine Zelle für eine Ecke, dann auf die Zelle für die gegenüberliegende Ecke. Den Rest können „Leere Zellen füllen“ oder die Aufteilungsvorschläge erledigen.
  4. Wähle ein Modul aus, um Fächer, Beschriftung, Deckel und Wandmuster festzulegen.
  5. Öffne „Ausgabe“, wähle „Drucklayout optimieren“ und lade dann das 3MF-Paket für deinen Slicer herunter.

Den Editor benutzen

Der Editor im Überblick

Der CubeOn-Studio-Editor: obere Leiste, Entwurfsbereich, 3D-Ansicht mit ihren Werkzeugen und der Bereich des ausgewählten Moduls
  1. 1Obere Leiste: Projektname, Rückgängig und Wiederholen, Sprache, Einheiten, Darstellung, Hilfe (?) und Export.
  2. 2Entwurf und Ausgabe. Unter Entwurf legst du Raum, Drucker, Ebenen, Wände, Unterseite und Projekte fest; unter Ausgabe findest du die Prüfungen, die Platten und die Downloads.
  3. 3Die 3D-Ansicht, in der du Module zeichnest und bearbeitest. Ihre Werkzeuge: Draufsicht, Modulbeschriftungen, Leere Zellen füllen und Aufteilungsvorschläge.
  4. 4Das ausgewählte Modul: Größe, Fächer, Deckel, Beschriftung, Muster und Druckschätzung.

Module

Ein Modul ist ein gedrucktes Teil. Es belegt eine oder mehrere Zellen des Rasters. Das Hilfemenü (?) in der oberen Leiste zeigt dieselbe Steuerung.

AktionSo geht’s
HinzufügenZwei Zellen anklicken
WählenModul anklicken
ModulmenüRechtsklick auf ein Modul
VerschiebenModulboden ziehen← ↑ → ↓
Größe ändernWand ziehenUmschalt← ↑ → ↓
Um 90° drehenR
LöschenDel
Zeichnen oder Verschieben abbrechenEsc
Rückgängig machenCtrlZ
WiederholenCtrl⇧Z
Maße↑ ↓Umschalt×10
  • Ein Rechtsklick auf ein Modul öffnet „Modul drehen“, „Verbinden mit…“, „Modul duplizieren“ und „Modul löschen“.
  • „Verbinden mit…“ macht aus zwei Modulen mit gemeinsamer Seite, auf derselben Ebene und gleich hoch, ein Modul: ein L, ein T oder ein längeres Rechteck. Ein verbundenes Modul behält Wände, Boden und Stapelung; Trennwände, Deckel, Beschriftung, Muster und Regalböden gibt es dafür noch nicht. „Trennen“ teilt es wieder in Rechtecke.
  • Module stapeln sich auf bis zu drei Ebenen. Unter „Ebenen“ wählst du, wie viele es gibt, und in der 3D-Ansicht die Ebene, auf der du zeichnest. Ein Modul kann eine oder mehrere Ebenen belegen: Das stellst du im Modulbereich unter „Höhe“ ein.
  • Fächer: bis zu 10 Spalten und 10 Zeilen. Zieh eine Trennwand in der 3D-Ansicht, um sie von Hand zu setzen, oder gib unter „Fachgrößen“ genaue Breiten und Tiefen ein. Jedes Fach ist mindestens 5 mm groß.
  • „Deckel“ fügt einen Deckel hinzu. „Beschriftung“ druckt bis zu 24 Zeichen auf die Seiten oder auf den oberen Kragen, als Text oder in Braille.
  • „Muster“ schneidet Waben- oder Japandi-Öffnungen in die Seitenwände; der Bereich zeigt, wie viel länger das Modul dann zum Drucken braucht.
  • „Regalmodul“ öffnet eine Wand, vorne, hinten, links oder rechts, und fügt bis zu 8 Böden und 8 Trennwände hinzu; so kann ein Modul auch auf einer Arbeitsplatte oder in einem Regal stehen.
  • „Inhalt“ nennt, was ein Modul aufnimmt. Er erscheint nur im Editor und wird nie gedruckt.
  • „Druckprüfung“ markiert ein Modul, das sich schlecht drucken könnte, und schlägt eine Lösung vor.

Kamera

AktionSo geht’s
DrehenAußerhalb der Module ziehen
Ansicht verschiebenMit rechter Maustaste ziehenUmschalt+ Links
ZoomScrollen
DraufsichtDoppelklick auf eine leere Fläche

Im Modulbereich bringt „Ausgewähltes Modul vergrößern“ die Kamera nah an das Modul, und „Zurück zur vorherigen Ansicht“ führt sie zurück.

Leere Zellen füllen und Aufteilungsvorschläge

„Leere Zellen füllen“ füllt die freien Zellen der aktuellen Ebene. Es zeigt in der 3D-Ansicht bis zu drei Varianten, von den größten Modulen bis zu einzelnen Zellen, und fügt erst etwas hinzu, wenn du „Module hinzufügen“ wählst.

Aufteilungsvorschläge (KI) planen eine Aufteilung aus bis zu drei Fotos dessen, was du verstauen willst, oder aus einer Beschreibung. „Mit KI erstellen“ beginnt mit einem leeren Raum; „Mit KI ergänzen“ arbeitet mit den Modulen, die schon da sind. Du bekommst bis zu drei Aufteilungen; „Diese Aufteilung verwenden“ übernimmt eine, und ein Rückgängig nimmt sie wieder zurück.

„Schublade ergänzen“ behält deine Module. „Schublade neu aufteilen“ ersetzt sie, außer denen, bei denen „Beim Neuaufteilen behalten“ eingeschaltet ist.

Fotos und deine Beschreibung werden zum Auslesen an einen KI-Dienst gesendet. CubeOn speichert sie nicht, und Standortdaten werden vorher aus den Fotos entfernt.

Aufteilungsvorschläge gehören zu Maker und Commercial: bis zu 20 Anfragen am Tag und 200 in 30 Tagen. Mit einem kostenlosen Konto kannst du sie dreimal ausprobieren.

Deine Arbeit speichern

  • Maker und Commercial: Wähle einmal „In der Cloud speichern“; danach speichert sich jede Änderung innerhalb von Sekunden. Im Konto findest du deine Cloud-Projekte; mit Maker bis zu 25.
  • Preview oder ohne Konto: „In diesem Browser speichern“ legt eine benannte Kopie nur in diesem Browser ab. Speichere nach Änderungen erneut.
  • „Als Kopie speichern“ und „Neues Projekt“ findest du ebenfalls unter „Projekte“.
  • Wenn die Seite geschlossen wird, behält der Editor deinen letzten Entwurf in diesem Browser und holt ihn zurück, wenn du wiederkommst.

Größen und Grenzen

Breite und Tiefe
50 bis 1500 mm
Höhe
Bis zur Druckhöhe des Druckers je Ebene
Ebenen
Bis zu 3
Ein Modul
Bis zur Größe des Druckbetts, ohne seine Ausschlusszonen; 250 × 250 mm, solange kein Drucker gewählt ist
Fächer
Je mindestens 5 mm
Eine 3MF-Datei
Bis zu 36 Platten und 100 Module

Vom Modell zum Druck

1. Drucker vorbereiten

Wähle Drucker und Düse unter Entwurf → Schublade oder Ausgabe → Drucker. CubeOn nutzt dessen Bauraum in X, Y und Z sowie nicht bedruckbare Bettzonen, um Module zu prüfen und Druckplatten anzuordnen.

  1. Führe die vom Drucker- oder Slicer-Hersteller empfohlene Kalibrierung durch.
  2. Prüfe die Haftung der ersten Schicht und entferne einen sichtbaren Elefantenfuß, bevor du die mechanische Passung beurteilst.
  3. Kalibriere den Filamentfluss, wenn du Material, Hersteller oder Druckprofil wechselst.
  4. Drucke ein repräsentatives Modul, bevor du ein großes Projekt mit mehreren Platten startest.

Ändere die Steps/mm für X und Y nicht anhand eines einzelnen Kalibrierwürfels, sofern dein Druckerhersteller dieses Vorgehen nicht ausdrücklich verlangt. Bewegungskalibrierung und Flusskalibrierung lösen unterschiedliche Probleme.

2. Düse und Wände

Studio unterstützt Düsen mit 0,4, 0,6 und 0,8 mm. Schubladen-Organizer sind keine Präzisionsminiaturen, deshalb spart eine breitere Düse viel Druckzeit; die Zahlen stehen in Abschnitt 5. Wand-, Trenner- und Bodenwerte richten sich nach der gewählten Düse; Light-Wände bleiben bei 1,6 mm.

Light-Wände

Weniger Materialverbrauch und schmalere Fugen zwischen benachbarten Modulen.

Standard-Wände

Dickere Wände, je nach Düse 3,2 bis 4,0 mm, für ein steiferes Modul.

Schichthöhe, Perimeter, Infill, Temperatur, Geschwindigkeit und materialspezifische Einstellungen steuert weiterhin der Slicer. CubeOn exportiert die Modellgeometrie und ersetzt kein kalibriertes Slicer-Profil.

3. Druckanordnung optimieren

Öffne Ausgabe und wähle Drucklayout optimieren. CubeOn sortiert Module nach Stellfläche, testet 0°- und 90°-Ausrichtung, hält 5 mm Randabstand und 3 mm Abstand ein, meidet nicht bedruckbare Bereiche und füllt aufeinanderfolgende Platten, bis zu 36 (mehr öffnet Bambu Studio in einer 3MF-Datei nicht).

  • Ausgabe → Bauplatte zeigt pro Platte ein Vorschaubild (P1, P2, …) mit den Nummern ihrer Module.
  • Beim Bearbeiten des Projekts wird die alte Anordnung verworfen; führe die Optimierung vor dem Export erneut aus.
  • Ein Modul, das den Bauraum des gewählten Druckers überschreitet, muss verkleinert oder auf einem größeren Drucker gedruckt werden.
  • Das Ergebnis ist eine praxistaugliche, deterministische Anordnung – keine Garantie für das mathematische Optimum.

4. Exportieren und slicen

Der 3MF-Export hält verschachtelte Module auf ihren zugewiesenen Slicer-Platten zusammen, inklusive X/Y-Position und 90°-Drehung. Das STL-ZIP gruppiert Mehrplatten-Jobs in die Ordner PLATE_1, PLATE_2 usw. und enthält PRINT_LAYOUT.json als Platzierungsreferenz.

Prüfe vor dem Druck jede Platte in deinem Slicer, kontrolliere, ob Drucker und Düsenprofil zu deinem Export passen, und prüfe Haftung, Stützen, Nahtposition und alle Slicer-Warnungen.

Fäden über den Fächern: Die 3MF schaltet in den Prozesseinstellungen von Bambu Studio „Vermeiden von Wandüberquerungen“ ein, damit die Düse an den Wänden entlang fährt statt über leere Fächer. Wenn du die STL-Dateien in den Slicer lädst, schalte es selbst ein; der Druck dauert dann etwa 3 % länger.

Passt hier etwas nicht zu dem, was du in der App siehst?

Melde es mit „Problem melden“ im Hilfemenü (?) des Editors, damit der aktuelle Projektkontext mitgeschickt werden kann.

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